{"id":1195,"date":"2017-01-01T17:52:00","date_gmt":"2017-01-01T16:52:00","guid":{"rendered":"http:\/\/blitz.grop.xyz\/?p=1195"},"modified":"2021-02-23T15:10:12","modified_gmt":"2021-02-23T14:10:12","slug":"suedtirol-nach-1918","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nova-bz.org\/de\/suedtirol-nach-1918\/","title":{"rendered":"S\u00fcdtirol nach 1918"},"content":{"rendered":"\n<p>Im November 1918 endete der Erste Weltkrieg. Gleichzeitig ging damit der Zusammenbruch der Donaumonarchie einher und f\u00fcr S\u00fcdtirol, wie wir es heute kennen, bedeutete dies einiges an Ver\u00e4nderungen: am 10. September 1919 wurde in Saint Germain bei Paris offiziell besiegelt, dass S\u00fcdtirol von nun an Teil Italiens sein wird.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">S\u00fcdtirol zur Zeit des Faschismus<\/h2>\n\n\n\n<p>Durch die Eingliederung S\u00fcdtirols in den italienischen Staat wurden die deutsch- und ladinischsprachigen Bewohner und Bewohnerinnen zu einer sprachliche Minderheit. S\u00fcdtirol (und anderen neu eingegliederten Gebieten) wurden daher Sonderrechte zugesichert: darunter der Fortbestand ihrer eigenen Schulen, Institutionen und Vereine. Auch \u00fcber Autonomierechte wurde schon gesprochen. Das sollte sich aber schnell \u00e4ndern, denn mit der Machtergreifung des Faschismus kam es zur \u201eAssimilierung\u201c und &#8222;Italianisierung&#8220;: Nach dem Willen der Faschisten sollte im gesamten Staat Italien nur mehr die italienische Sprache und Kultur existieren; also durfte es keine Minderheiten, keine anderen Sprachen und keine anderen Kulturen mehr geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Ziel der Faschisten war es, f\u00fcr die Menschen in S\u00fcdtirol und anderen Gebieten mit Sprachminderheiten das Ende ihrer Identit\u00e4t herbeizuf\u00fchren. Der Versuch der Italianisierung durch die Faschisten war der Beginn massiver Unterdr\u00fcckung. Vehementester Vertreter der Assimilierungs- und Italianisierungpolitik war Ettore Tolomei. Sein Programm war umfassend: Es sah beispielsweise das Verbot des Namens Tirol vor, die Italianisierung der Orts- und Flurnamen, die Italianisierung der Familiennamen und Grabinschriften, den Unterricht ausschlie\u00dflich in italienischer Sprache, Italienisch als alleinige Amtssprache u. a. m. Alles Deutsche wurde aus dem \u00f6ffentlichen Leben gestrichen.<\/p>\n\n\n\n<p>So sollte ganz Italien einheitlich italienisch erscheinen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sofort regte sich in S\u00fcdtirol Widerstand gegen die Unterdr\u00fcckungen. Kanonikus Michael Gamper baute unter Mithilfe von mutigen Lehrpersonen im ganzen Land deutsche Geheimschulen auf. Im Untergrund wurde auf diese Weise versteckt deutscher Unterricht erteilt. Das waren die so genannten Katakombenschulen, die die faschistischen Beh\u00f6rden mit r\u00fccksichtsloser H\u00e4rte verfolgten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Option<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland wurden die Faschisten Verb\u00fcndete der Nationalsozialisten.&nbsp;Dadurch wurde der Brenner als S\u00fcdgrenze des damaligen &#8222;Deutschen Reiches&#8220; sogar noch untermauert.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders einschneidend f\u00fcr S\u00fcdtirol war das Deutsch-Italienische Abkommen zur Umsiedlung der S\u00fcdtirolerinnen und S\u00fcdtiroler, das am 22. Juni 1939 in Berlin besiegelt wurde. Bis Jahresende konnten die S\u00fcdtiroler sich entscheiden f\u00fcr die deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft mit der Auflage der Abwanderung ins Reich oder f\u00fcr die Beibehaltung der italienischen Staatsb\u00fcrgerschaft, wobei keinerlei Schutz f\u00fcr ihr Volkstum bestand. Wer keine Wahl im einen oder anderen Sinn traf, dem blieb automatisch die italienische Staatsb\u00fcrgerschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Das war die &#8222;<strong>Option<\/strong>&#8222;, die die Bev\u00f6lkerung in die so genannten Optanten und Dableiber spaltete. Nicht zuletzt durch die einseitige Propaganda entschieden sich satte 86% f\u00fcr die Auswanderung. Der Zweite Weltkrieg verhinderte aber gro\u00dfteils die Durchf\u00fchrung der Umsiedlungspl\u00e4ne. Nach dem Fall des Faschismus 1943, dem Einmarsch deutscher Streitkr\u00e4fte in S\u00fcdtirol und der Errichtung der \u201eOperationszone Alpenvorland\u201c, zu der die Provinzen Bozen, Trient und Belluno zusammengeschlossen wurden, kamen neue Schrecken hinzu: Zwangseinberufung und Sippenhaft verbreiteten Angst und Schrecken in S\u00fcdtirol. Der Widerstand und der Kampf f\u00fcr S\u00fcdtirols Kultur lebten trotzdem weiter, nur seine Gegner ver\u00e4nderten sich. Im Juli 1944 wurde von der NS-Besatzung in der Kaiserau bei Bozen ein so genanntes \u201epolizeiliches Durchgangslager\u201c errichtet. An die 11.000 von den Nazis Verfolgte wurden dort zeitweise festgehalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Podcast <em>\u201eOption. Stimmen der Erinnerung. Le Opzioni in Alto Adige\/S\u00fcdtirol\u201c<\/em> vom Center for Autonomy Experience, den Vereinigten B\u00fchnen Bozen und dem Institut f\u00fcr Zeitgeschichte der Universit\u00e4t Innsbruck erz\u00e4hlen ZeitzeugInnen aus erster Hand \u00fcber diese Zeit und teilen ihre Erinnerungen. H\u00f6r mal rein auf <a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/show\/0vqjUF47mHgzSvWvLwV38d\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Spotify<\/a> oder <a href=\"https:\/\/podcasts.apple.com\/at\/podcast\/option-stimmen-der-erinnerung-le-opzioni-in-alto-adige\/id1537639475\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Itunes<\/a> rein!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Pariser Vertrag<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das S\u00fcdtirolproblem<br>international. Die italienischen Vertreter auf der Pariser Friedenskonferenz wollten von einer Abtretung S\u00fcdtirols nichts wissen. \u00d6sterreich war zu Verhandlungen bereit. So kam es am Rande der Friedenskonferenz zu einem Abkommen zwischen dem italienischen Ministerpr\u00e4sidenten Alcide Degasperi und dem \u00f6sterreichischen Au\u00dfenminister Karl Gruber. Am 5. September 1946 wurde also in Paris das Gruber\u2013Degasperi\u2013Abkommen unterzeichnet, bekannt auch als der Pariser Vertrag. Das ist die Grundlage f\u00fcr unsere Autonomie. Die Brennergrenze blieb, doch wurde erkannt, dass Minderheiten gesch\u00fctzt werden m\u00fcssten. Erstmals gab es Zusicherungen f\u00fcr die deutschsprachige Minderheit in S\u00fcdtirol. Das italienisch-\u00f6sterreichische S\u00fcdtirolabkommen, der&nbsp;<strong>Pariser Vertrag<\/strong>, wurde Bestandteil des Friedensvertrags, den die Alliierten mit Italien schlossen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Text des Pariser Vertrages in deutscher Sprache:<br><em>(aus: \u201eDas neue Autonomiestatut\u201c,12. Aufl. 2005, S. 9\/10)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<strong>Abkommen, das am 5. September 1946 zwischen der \u00f6sterreichischen und der italienischen Regierung zustande gekommen ist:&nbsp;<br><br><\/strong><em>1. Die deutschsprachigen Bewohner der Provinz Bozen und der benachbarten zweisprachigen Gemeinden der Provinz Trient genie\u00dfen die volle Gleichberechtigung mit den italienischsprachigen Einwohnern im Rahmen besonderer Ma\u00dfnahmen zum Schutze der v\u00f6lkischen Eigenart und der kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung der deutschen Sprachgruppe. In \u00dcbereinstimmung mit den bereits erlassenen oder zu erlassenden gesetzlichen Ma\u00dfnahmen wird den Staatsb\u00fcrgern deutscher Zunge im besonderen gew\u00e4hrt:<br>a) Volks- und Mittelschulunterricht in ihrer Muttersprache;<br>b) Gleichberechtigung der deutschen und italienischen Sprache in \u00f6ffentlichen \u00c4mtern und amtlichen Urkunden wie auch in der zweisprachigen Ortsnamengebung;<br>c) das Recht, die deutschen Familiennamen wiederzuerwerben, die im Laufe der vergangenen Jahre italienisiert wurden;<br>d) Gleichberechtigung bei Zulassung zu \u00f6ffentlichen \u00c4mtern, zum Zwecke, eine angemessenere Verteilung der Beamtenstellen zwischen den beiden Volksgruppen zu verwirklichen.<br><br>2. Der Bev\u00f6lkerung obengenannter Gebiete wird die Aus\u00fcbung einer autonomen Gesetzgebungs- und Vollzugsgewalt f\u00fcr den Bereich ihrer Gebiete zuerkannt. Der Rahmen, in welchem die besagte Autonomie Anwendung findet, wird noch bestimmt, wobei auch \u00f6rtliche Vertreter der deutschsprachigen Bev\u00f6lkerung zu Rate gezogen werden.<br><br>3. Die italienische Regierung verpflichtet sich, zum Zwecke der Herstellung gutnachbarlicher Beziehungen zwischen \u00d6sterreich und Italien, nach Beratung mit der \u00f6sterreichischen Regierung und innerhalb eines Jahres nach Unterzeichnung vorliegenden Vertrags:<br>a) im Geiste der Billigkeit und Weitherzigkeit die Frage der Staatsb\u00fcrgerschaftsoptionen, welche sich aus dem Abkommen Hitler-Mussolini vom Jahre 1939 ergibt, neu zu regeln;<br>b) eine Vereinbarung \u00fcber die gegenseitige Anerkennung der G\u00fcltigkeit gewisser Studientitel und Hochschuldiplome zu treffen;<br>c) ein Abkommen \u00fcber den freien Personen- und G\u00fcterverkehr zwischen Nordtirol und Osttirol auf dem Schienenwege und in m\u00f6glichst weitgehendem Umfange auch auf dem Stra\u00dfenwege zu treffen;<br>d) Sonderabmachungen zur Erleichterung eines erweiterten Grenzverkehrs und \u00f6rtlichen Austausches bestimmter Mengen heimischer Erzeugnisse und G\u00fcter zwischen \u00d6sterreich und Italien zu treffen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Zu Jahresbeginn 1948 wurde von der italienischen verfassungsgebenden Nationalversammlung das&nbsp;<strong>erste Autonomiestatut<\/strong>&nbsp;genehmigt.<br>Das Autonomiestatut wurde der gesamten Region, bestehend aus den Provinzen Bozen und Trient, gew\u00e4hrt. Die meisten Kompetenzen lagen damit beim Regionalrat und der Regionalregierung. Dies widersprach aus S\u00fcdtirols Sicht den Zielsetzungen des Pariser Vertrags. Denn die Selbstverwaltung lag damit in den H\u00e4nden der italienischen Mehrheit. Zwar wurde die Optantenfrage rasch geregelt, ansonsten ging aber in der Erf\u00fcllung des Pariser Vertrages kaum etwas weiter.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Los von Trient!<\/h2>\n\n\n\n<p>Aus Rom wehte ein autonomiefeindlicher Wind. Dies bem\u00e4ngelte man auch von \u00f6sterreichischer Seite. \u00d6sterreich wurde durch den Staatsvertrag im Mai 1955 ein souver\u00e4ner Staat und damit frei von der alliierten Besatzung. Nun war es bestrebt, \u00fcber seine Au\u00dfenpolitik in Rom die Umsetzung des Pariser Vertrages zu erreichen. Die r\u00f6mische Regierung aber sah das S\u00fcdtirolproblem als innerstaatliche Angelegenheit an und den Pariser Vertrag bez\u00fcglich der Autonomie als erf\u00fcllt. Au\u00dferdem f\u00f6rderte die r\u00f6mische Regierung die Zuwanderung von Italienern nach S\u00fcdtirol. Die Lage spitzte sich zu, als Rom im Oktober 1957 die Errichtung eines neuen Stadtteils mit f\u00fcnftausend Wohnungen in Bozen ank\u00fcndigte. Dies erh\u00f6hte in der deutschen Sprachgruppe die bereits bestehende Angst vor italienischer Unterwanderung.<\/p>\n\n\n\n<p>Daraufhin hielt die S\u00fcdtiroler Volkspartei (SVP) am 17. November 1957 eine Protestkundgebung auf Schloss Sigmundskron ab. Dort forderte der Parteiobmann der SVP Silvius Magnago mit dem \u201e<strong>Los von Trient<\/strong>\u201c eine eigene Autonomie f\u00fcr S\u00fcdtirol. Rom gab nicht nach. Nachdem Italien dem Dr\u00e4ngen \u00d6sterreichs, Verhandlungen aufzunehmen, nicht entsprach, brachte der \u00f6sterreichische Au\u00dfenminister Bruno Kreisky das S\u00fcdtirolproblem vor die Vereinten Nationen (UNO). Die UNO-Vollversammlung forderte 1960 und 1961 \u00d6sterreich und Italien auf zu verhandeln und eine L\u00f6sung hinsichtlich der Durchf\u00fchrung des Pariser Vertrages zu finden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bomben und Paket<\/h2>\n\n\n\n<p>Jedoch auch auf ganz anderer Ebene wurde in S\u00fcdtirol um Aufmerksamkeit und Geh\u00f6r gek\u00e4mpft. In der Nacht des Herz-Jesu-Sonntag 1961, der so genannten \u201eFeuernacht\u201c, wurden mehrere Dutzend Hochspannungsmasten gesprengt. Man wollte damit die oberitalienischen Industriegebiete von der Stromzufuhr abschneiden. Die Bombenexplosionen sorgten f\u00fcr gro\u00dfes Aufsehen. Sie hatten ja auch zum Ziel, die internationale Aufmerksamkeit auf S\u00fcdtirol zu ziehen. Auf die Attentate folgten scharfe Polizeiaktionen. Dennoch gab es auch in den n\u00e4chsten Jahren noch Anschl\u00e4ge. Die ersten Attent\u00e4ter versuchten Menschleben zu schonen. Doch bei sp\u00e4teren Anschl\u00e4gen kamen vor allem Angeh\u00f6rige der Streitkr\u00e4fte ums Leben. Heute werden diese Jahre die \u201eBombenjahre\u201c genannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die r\u00f6mische Regierung wird wohl den Ernst der Lage erkannt haben. Jedenfalls setzte sie eine Kommission aus 19 Mitgliedern ein, die Neunzehnerkommission. Sie erhielt die Aufgabe, das S\u00fcdtirolproblem genau zu untersuchen und der Regierung L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge zu unterbreiten. Die Vorschl\u00e4ge der Kommission waren dann Gegenstand der Verhandlungen zwischen Italien und \u00d6sterreich unter Einbeziehung der politischen Vertreter S\u00fcdtirols.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlie\u00dflich wurden die Verhandlungsergebnisse zu einem \u201ePaket\u201c zusammengefasst. Das \u201ePaket\u201c enthielt also eine lange Reihe von Ma\u00dfnahmen, die umzusetzen waren, damit S\u00fcdtirol seine eigene Autonomie erhalten konnte. 1969 stimmte die SVP auf einer au\u00dferordentlichen Landesversammlung mit knapper Mehrheit f\u00fcr die Annahme des Paketes. Anschlie\u00dfend wurde das Paket dem italienischen Parlament vorgelegt und von diesem als neues Autonomiestatut verabschiedet. Dieses&nbsp;<strong>zweite Autonomiestatut<\/strong>&nbsp;beinhaltet viele wichtige Bestimmungen zum Schutze der deutschen und ladinischen Volksgruppe, ist aber gleichzeitig auch f\u00fcr die italienische Volksgruppe in S\u00fcdtirol von Bedeutung.<\/p>\n\n\n\n<p>Den beiden Provinzen Bozen und Trient wurden weitgehende Kompetenzen in Gesetzgebung und Verwaltung zugesichert. Damit dieses neue Autonomiestatut auch umgesetzt werden konnte wie auch zur Erlangung der Zust\u00e4ndigkeiten, mussten eigene Durchf\u00fchrungsbestimmungen ausgearbeitet werden. Wiederum wurden daf\u00fcr Kommissionen gebildet: die Sechser- und die Zw\u00f6lferkommission. Im Jahr 1992 kam es zum Paketabschluss. \u00d6sterreich und Italien legten daraufhin der UNO die Streitbeilegungserkl\u00e4rung vor.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Autonomie als Vorzeigemodell<\/h2>\n\n\n\n<p>In der Folgezeit wurden der Autonomen Provinz Bozen-S\u00fcdtirol vom Staat weitere Kompetenzen \u00fcbertragen: die Verteilung elektrischer Energie, die Schulordnung des Landes und die Errichtung einer Universit\u00e4t. Am 31. Oktober 1997 wurde daraufhin S\u00fcdtirols erste Uni gegr\u00fcndet, die Freie Universit\u00e4t Bozen mit Sitz in Bozen und Brixen. Einen gewissen, zumindest vorl\u00e4ufigen Abschluss in dieser Entwicklung brachten 2001 die Ab\u00e4nderung des Autonomiestatutes aus dem Jahre 1972 sowie die Ab\u00e4nderung der italienischen Verfassung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ab\u00e4nderung des Autonomiestatutes brachte dem Land S\u00fcdtirol (und der Nachbarprovinz Trentino) eine deutliche Aufwertung gegen\u00fcber der Region. So werden die Abgeordneten jetzt nicht mehr als Regionalratsabgeordnete gew\u00e4hlt, sondern als Landtagsabgeordnete nach einem Wahlrecht, das sich das Land selbst geben kann. Diese Bestimmung wurde bereits 2003 bei der ersten darauf folgenden Landtagswahl angewandt. Eine weitere wichtige \u00c4nderung geht besonders zu Gunsten der ladinischen Sprachgruppe, die von nun an auch in der Landesregierung vertreten sein kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenso steht einem Abgeordneten bzw. einer Abgeordneten der ladinischen Sprachgruppe das Amt eines Vizepr\u00e4sidenten bzw. der Vizepr\u00e4sidentin des Landtages zu, mehr noch: Mit dem Einverst\u00e4ndnis der Abgeordneten der deutschen bzw. italienischen Sprachgruppe k\u00f6nnte ein Abgeordneter oder eine Abgeordnete der ladinischen Sprachgruppe, also der kleinsten Sprachgruppe im Land, das Amt des Landtagspr\u00e4sidenten bzw. der Landtagspr\u00e4sidentin bekleiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Einsatz aller Beteiligten hat die Autonomie S\u00fcdtirols zu einem Vorzeigemodell gemacht. Auch wenn die neuen Kompetenzen eine immer gr\u00f6\u00dfere Verantwortung und Sorgfalt in deren Wahrnehmung erfordern, so hat S\u00fcdtirol ein noch nie zuvor gehabtes Ma\u00df an Selbstverwaltung vorzuweisen. Somit ist die Autonomie S\u00fcdtirols neben der Kultur und der Landschaft ein weiteres einzigartiges und ganz besonderes Merkmal unseres Landes.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im November 1918 endete der Erste Weltkrieg. 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