{"id":1059,"date":"2020-07-09T12:38:45","date_gmt":"2020-07-09T10:38:45","guid":{"rendered":"http:\/\/blitz.grop.xyz\/?page_id=1059"},"modified":"2021-04-29T10:58:10","modified_gmt":"2021-04-29T08:58:10","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.nova-bz.org\/de\/geschichte\/","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<section class=\"st-block np-hero w-full flex dynamic-gradient gradient-green-2 min-h-screen gradient--135  lg:min-h-auto  \">\n  <div class=\"np-hero__inner w-full pt-40 pb-12 px-12 flex flex-col justify-between  lg:pt-24 \">\n    <div class=\"np-hero__content w-full max-w-7xl mx-auto font-semibold mb-12  lg:mb-0 \">\n            <h1 class=\"np-hero__title text-black text-h1 mb-8  lg:hidden \">\n        Geschichte\n      <\/h1>\n      <h2 class=\"np-hero__text text-black text-h2 max-w-4xl lg:text-h1  lg:hidden \">\n        <p>Die Geschichte S\u00fcdtirols und ihre pr\u00e4genden Momente<\/p>\n\n      <\/h2>\n                  <div class=\"np-hero__compact text-black text-h1 max-w-4xl hidden lg:block\">\n        <p><strong>Geschichte:<\/strong> Wie wurde unser Land zu dem, was es heute ist?<\/p>\n\n      <\/div>\n          <\/div>\n    <button class=\"np-hero__scroll text-black hero-scroll self-center  lg:hidden \" data-hero-scroll>\n      <div class=\"hero-scroll__text text-lg\">\n        Entdecken\n      <\/div>\n      <div class=\"hero-scroll__icon w-5 h-5 mx-auto\">\n        <svg version=\"1.1\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" xmlns:xlink=\"http:\/\/www.w3.org\/1999\/xlink\" x=\"0px\"\n  y=\"0px\" viewBox=\"0 0 256 256\" style=\"enable-background:new 0 0 256 256;\" xml:space=\"preserve\" fill=\"currentColor\">\n  <g>\n    <g>\n      <polygon points=\"225.813,48.907 128,146.72 30.187,48.907 0,79.093 128,207.093 256,79.093\" fill=\"inherit\" \/>\n    <\/g>\n  <\/g>\n<\/svg>\n      <\/div>\n    <\/button>\n  <\/div>\n<\/section>\n\n\n<section class=\"np-block np-storia\">\n  <div class=\"np-block__inner np-storia__inner\">\n    <history-scroll data-dates=\"[{&quot;year&quot;:&quot;10 000 b.C.&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;&lt;span style=\\&quot;font-weight: 400;\\&quot;&gt;Die letzte Eiszeit ist abgeklungen. Aus dieser Zeit lassen sich die \\u00e4ltesten menschlichen Spuren im mittleren Alpenraum nachweisen. Das belegen zahlreiche Fundst\\u00fccke an verschiedenen Rastpl\\u00e4tzen nomadisierender Steinzeitj\\u00e4ger (an mehreren Orten in unserem Lande).&lt;\\\/span&gt;&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;5 000 b.C.&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;&lt;span style=\\&quot;font-weight: 400;\\&quot;&gt;Aus dieser Zeit sind die \\u00e4ltesten Spuren von Ackerbau und Viehzucht bekannt. Sie beweisen die Anf\\u00e4nge der Sesshaftigkeit.&lt;\\\/span&gt;&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;3 200 b.C.&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;&lt;span style=\\&quot;font-weight: 400;\\&quot;&gt;Ungef\\u00e4hr auf diese Zeit wird das Leben des \\u201eMannes aus dem Eis\\u201c (\\u201e\\u00d6tzi\\u201c) datiert. Die Gletscherleiche ist im Sp\\u00e4tsommer 1991 am Hauslabjoch (\\u00d6tztaler Alpen) aufgefunden worden. Sie wird im Bozner Arch\\u00e4ologiemuseum aufbewahrt.&lt;\\\/span&gt;&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;500 b.C.&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;&lt;span style=\\&quot;font-weight: 400;\\&quot;&gt;Keramik- und Bronzefunde zeigen die Ausweitung der so genannten Laugener Kultur an. Die Menschen dieser Kultur s\\u00fcdlich und n\\u00f6rdlich des Alpenhauptkammes werden von den R\\u00f6mern als die R\\u00e4ter bezeichnet.&lt;\\\/span&gt;&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;15 n.C.&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;&lt;span style=\\&quot;font-weight: 400;\\&quot;&gt;Drusus und Tiberius, die beiden Stiefs\\u00f6hne des Kaisers Augustus, sto\\u00dfen nach Norden vor. Drusus erobert Teile unseres Landes. Es kommt zur Errichtung der r\\u00f6mischen Provinzen R\\u00e4tien und Noricum.&lt;\\\/span&gt;&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;51 n.C.&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Kaiser Claudius ist der Imperator des R\\u00f6merreiches. Nach ihm ist die in dieser Zeit errichtete R\\u00f6merstra\\u00dfe, die Via Claudia Augusta, benannt. Sie verl\\u00e4uft von Ostiglia am Po nach Norden durch das Etschtal \\u00fcber den Reschen bis nach Augsburg, dem Hauptort der r\\u00f6mischen Provinz R\\u00e4tien. In unserem Land verzweigt sich diese R\\u00f6merstra\\u00dfe; eine Trasse f\\u00fchrt durch das Eisack- und Pustertal ostw\\u00e4rts.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;400 n.C.&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Vigilius ist Bischof von Trient. Er treibt die Christianisierung voran, die etwa im vierten Jahrhundert eingesetzt und den r\\u00f6mischen G\\u00f6tterglauben, aber auch andere Kulte (teils aus dem Osten, wie Mitras- und Isiskult) zu verdr\\u00e4ngen begonnen hat.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;500 n.C.&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Nach dem Zusammenbruch des Westr\\u00f6mischen Reiches ger\\u00e4t unser Land in den Herrschaftsbereich der Ostgoten unter Theoderich. In der zweiten H\\u00e4lfte des sechsten Jahrhunderts dringen im Zuge der V\\u00f6lkerwanderung von S\\u00fcden die Langobarden, von Westen die Franken, von Norden die Bajuwaren und von Osten die Slawen vor. Die einheimische Bev\\u00f6lkerung geht entweder nach und nach in den eingedrungenen Germanenst\\u00e4mmen auf oder kann sich in einigen T\\u00e4lern mit ihrer r\\u00e4toromanischen Sprache halten.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;788 n.C.&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Der gesamte Raum des sp\\u00e4teren Landes Tirol geh\\u00f6rt zum Herrschaftsbereich der Franken, nachdem Karl der Gro\\u00dfe die Langobarden (774) unterworfen und den Sonderbestrebungen der Baiern (778) Einhalt geboten hat.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1 004&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;In den Jahren 1004 und 1027 werden die Bisch\\u00f6fe von Trient und Brixen von den Kaisern belehnt. Der Bischof von Trient erh\\u00e4lt als Lehen Trient, die Grafschaft Bozen und den Vinschgau, der Bischof von Brixen das Eisacktal, das Pustertal und das Inntal. Sie werden zu F\\u00fcrstbisch\\u00f6fen mit weltlichem Territorium. Zur Aus\\u00fcbung der weltlichen Grafengewalt, der Verwaltung und als V\\u00f6gte werden die Grafen von Morit-Greifenstein, jene von Eppan, die Andechser und die Tiroler Grafen eingesetzt. Den Grafen von Tirol gelingt es nach und nach in beiden f\\u00fcrstbisch\\u00f6flichen Territorien die Oberhand zu bekommen.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1 253&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Graf Albert III. von Tirol stirbt ohne m\\u00e4nnliche Erben. Sein Erbe wird unter seinen beiden Schwiegers\\u00f6hnen geteilt. Dadurch erlangen die Grafen von G\\u00f6rz Einfluss an Etsch, Eisack und im Pustertal.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1 295&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Graf Meinhard II. von Tirol-G\\u00f6rz stirbt und hinterl\\u00e4sst ein territorial einheitliches und ausgebautes Land Tirol. Ihm ist es gelungen, die Macht der Bisch\\u00f6fe einzuschr\\u00e4nken und Gebiete durch Kauf und Waffengewalt zu erwerben. Dieser unternehmungsfreudige Graf und kluge Taktiker wird gerne als der \\u201eSch\\u00f6pfer Tirols\\u201c bezeichnet.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1 363&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Gr\\u00e4fin Margaretha \\u00fcbergibt nach dem Tod ihres einzigen Sohnes das Land Tirol mit Zustimmung der Landst\\u00e4nde an Rudolf IV. von Habsburg, Herzog von \\u00d6sterreich. Von nun an ist Tirol mit Habsburg verbunden.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1 511&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Kaiser Maximilian erl\\u00e4sst f\\u00fcr Tirol das Landlibell. Dieses ist die Grundlage f\\u00fcr die dauerhafte milit\\u00e4rische Sonderstellung Tirols. Es regelt die Landesverteidigung so, dass die Tiroler Landestruppen nur zur Verteidigung des eigenen Landes herangezogen werden. Daraus erw\\u00e4chst die Tradition des Sch\\u00fctzenwesens.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1 525&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Die in S\\u00fcddeutschland aufgeflammten Bauernkriege erfassen auch Tirol. Zum Anf\\u00fchrer der Tiroler Aufst\\u00e4nde wird Michael Gaismair. In seiner \\u201eLandesordnung\\u201c strebt er einen auf den christlichen Glauben und den Nutzen der Allgemeinheit gest\\u00fctzten, einheitlichen Staat Tirol an, in dem es keine Vorrechte f\\u00fcr Adel und Geistlichkeit geben soll. Das ist f\\u00fcr damalige Vorstellungen eine Utopie. Die Bauern st\\u00fcrmen und pl\\u00fcndern Kl\\u00f6ster, Pfarrh\\u00e4user und Burgen, werden schlie\\u00dflich aber besiegt und bestraft. Gaismair flieht in die Schweiz und gelangt als S\\u00f6ldnerf\\u00fchrer in die Republik Venedig, wo er 1532 ermordet wird&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1 536&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Die T\\u00e4uferbewegung findet in verschiedenen Orten Tirols Anh\\u00e4nger. Nach ihrer Glaubens\\u00fcberzeugung sollen Erwachsene die Taufe aus eigener Entscheidung heraus empfangen. Auch lehnen sie Obrigkeit, Kriegsdienst, Eidesleistung und Privateigentum ab. Sie werden verfolgt und viele von ihnen hingerichtet. So auch der bekannteste Tiroler T\\u00e4ufer Jakob Huter aus St. Lorenzen im Pustertal. Ihn ereilt das Schicksal 1536 in Innsbruck. Seine Anh\\u00e4nger m\\u00fcssen mehrfach Gebiete verlassen. Zun\\u00e4chst halten sie sich in M\\u00e4hren auf, m\\u00fcssen dann weiterziehen nach Siebenb\\u00fcrgen und sp\\u00e4ter nach S\\u00fcdrussland. Im 19. Jahrhundert kommen sie nach Nordamerika, wo es heute noch in den USA und in Kanada Gemeinschaften der Huterischen Br\\u00fcder gibt.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1545&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Im Zuge der katholischen Gegenreformation findet ein Konzil in Trient statt. Es wird 1545 einberufen und dauert mit Unterbrechungen bis 1563. F\\u00fcr die katholische Kirche werden dabei wichtige Richtlinien festgelegt, die bis ins 20. Jahrhundert aufrecht bleiben. Trient erlebt in dieser Zeit unter F\\u00fcrstbischof Christoph von Madruzzo eine wirtschaftliche, kulturelle und k\\u00fcnstlerische Bl\\u00fctezeit.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1635&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Die Landesf\\u00fcrstin Claudia von Medici, Witwe Erzherzog Leopolds, verleiht den Bozner Messen ein Privileg. Die Messen werden mit einem eigenen Merkantilmagistrat ausgestattet. Das ist ein Sondergericht in Handels- und Wechselsachen. Der Merkantilmagistrat \\u00fcberwacht die Messestatuten, die auch eine Wechselordnung nach dem vorbildlichen italienischen Wechselrecht beinhalten. Er erf\\u00fcllt in Bozen, dem damals wichtigsten Warenumschlagplatz im deutsch-italienischen Handel, eine bedeutende Aufgabe. Die Landesf\\u00fcrstin Claudia von Medici f\\u00f6rdert au\\u00dfer den Handel auch Kultur und K\\u00fcnste.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1665&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Nach dem Aussterben der j\\u00fcngeren Tiroler Linie der Habsburger (Erzherzog Ferdinand Karl stirbt 1662 und sein Bruder Sigismund Franz 1665) wird Tirol von Wien aus verwaltet. Kaiser Leopold I. nimmt noch im Herbst 1665 in Innsbruck die Erbhuldigung entgegen. Nach und nach verliert Tirol an Privilegien und Selbst\\u00e4ndigkeit. Innsbruck ist nicht mehr Regierungssitz, und auch die Tiroler Landst\\u00e4nde verlieren an Bedeutung.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1740&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Es beginnt die lange Regierungszeit der Herrscherin Maria Theresia. W\\u00e4hrend der Herrschaftszeit Maria Theresias und ihres Sohnes Josef II. erfolgen grundlegende Reformen (z. B. bez\\u00fcglich der Verwaltung und des Zollwesens). Die allgemeine Schulpflicht wird 1774 eingef\\u00fchrt. Adelige Steuerprivilegien werden abgeschafft und die Steuern auf Grund und Boden neu aufgeteilt (Einf\\u00fchrung des Maria Theresianischen Katasters). \\u00dcberzogene Reformen unter Kaiser Josef II., wie die Aufhebung von Kl\\u00f6stern und andere Eingriffe ins kirchliche und religi\\u00f6se Leben, sto\\u00dfen in Tirol auf heftigen Widerstand.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1796&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Truppen der franz\\u00f6sischen Revolutionsarmeen unter dem General Napoleon Bonaparte dringen in Oberitalien vor, besiegen am 10. Mai 1796 die \\u00d6sterreicher bei Lodi und wollen nach K\\u00e4rnten und Tirol vorsto\\u00dfen. In dieser gefahrvollen Lage soll die Tiroler Landesverteidigung aktiviert werden. Vertreter der Tiroler Landst\\u00e4nde versammeln sich in Bozen zur Beratung. Dabei verlassen sich die Vertreter des Adels, des Klerus, der St\\u00e4dte und der Landgerichte nicht nur auf die eigene Verteidigungskraft, sondern wollen auch die Hilfe Gottes erflehen. Auf Vorschlag des Abtes von Stams wird am 3. Juni in der Bozner Pfarrkirche ein feierlicher Gottesdienst abgehalten, bei dem man sich dem Herzen Jesu empfiehlt und gelobt, das Herz-Jesu-Fest j\\u00e4hrlich feierlich zu begehen. Tats\\u00e4chlich wird seither allj\\u00e4hrlich am Herz-Jesu-Sonntag das B\\u00fcndnis mit dem Heiligen Herzen Jesu erneuert sowie im ganzen Land die Herz-Jesu-Bundeshymne (\\u201eAuf zum Schwur\\u201c) gesungen.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1809&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Das ist das Jahr der Tiroler Freiheitsk\\u00e4mpfe. Tirol ist seit 1805 zu dem mit Frankreich verb\\u00fcndeten K\\u00f6nigreich Bayern geschlagen. Verhasst sind die Einberufungen zum Milit\\u00e4r, die Steuern und die Reformen, welche auch massiv ins religi\\u00f6se Leben eingreifen. Im Zuge der Kriegserkl\\u00e4rung an Frankreich seitens einer Koalition europ\\u00e4ischer M\\u00e4chte kommt es zum Aufstand der Tiroler, die unter der F\\u00fchrung des Passeirer Gastwirtes und Viehh\\u00e4ndlers Andreas Hofer um ihre Freiheit k\\u00e4mpfen. Den Tiroler Sch\\u00fctzen gelingt es \\u2013 vor allem in den Bergiselschlachten \\u2013 Bayern und Franzosen zu schlagen. Die Tiroler wollen den Friedensschluss zwischen Frankreich und \\u00d6sterreich nicht wahr haben und setzen den Widerstand fort, unterliegen aber der \\u00dcbermacht der Franzosen. Andreas Hofer wird gefangen genommen und in Mantua am 20. Februar 1810 erschossen. Von 1810 bis 1814 ist Tirol aufgeteilt zwischen den K\\u00f6nigreichen Bayern und Italien, die beide dem gro\\u00dfen napoleonischen Reich angeh\\u00f6ren.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1814&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Nach der napoleonischen \\u00c4ra geh\\u00f6rt Tirol wieder dem Habsburgerreich an. Die Hoffnungen auf die Wiedererlangung der alten Tiroler Freiheiten erl\\u00f6schen jedoch sofort wieder, nachdem sich zeigt, dass im so genannten Zeitalter der Restauration unter dem Staatskanzler Metternich eine zentralistische, restriktive und b\\u00fcrokratische Herrschaft gef\\u00fchrt wird.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1848&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Eine in Frankreich aufgeflammte Revolution erfasst verschiedene L\\u00e4nder Europas. Der \\u00f6sterreichische Kaiser Ferdinand muss abdanken. Auf ihn folgt der junge Kaiser Franz Josef, der bis in den Ersten Weltkrieg hinein das gro\\u00dfe Habsburgerreich zusammenzuhalten sucht. Gleichzeitig treten in Welschtirol die ersten separatistischen Tendenzen auf. Sie kommen aus den Kreisen des liberalen B\\u00fcrgertums.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1864&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Die erste ladinische Grammatik, verfasst vom Priester Josef Anton Vian, wird publiziert. Schon aus dem Jahr 1833 gibt es ein Manuskript f\\u00fcr eine einheitliche ladinische Grammatik. Dieser Versuch stammt vom Priester Micur\\u00e1 de R\\u00fc (Nikolaus Bacher). Nach ihm ist das ladinische Kulturinstitut in St. Martin im Gadertal benannt.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1866&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;In der Folge des Krieges \\u00d6sterreichs gegen Preu\\u00dfen, zu dem parallel der dritte italienische Befreiungskrieg zur Einigung Italiens gef\\u00fchrt wird, verliert \\u00d6sterreich Venetien, nachdem die Lombardei schon 1859 zum K\\u00f6nigreich Piemont-Sardinien gekommen ist. Daraus ergibt sich Tirols Lage an den s\\u00fcdlichen Grenzen der Monarchie, in deren Inneren die verschiedenen nationalen Bestrebungen immer mehr zunehmen.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1867&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Mit dem Bau der Eisenbahnlinie \\u00fcber den Brenner erh\\u00e4lt das gesamte Tirol Anschluss an das europ\\u00e4ische Eisenbahnnetz. Die Brennerbahn ist f\\u00fcr Tirol als wichtiges Durchzugsland von gro\\u00dfer Bedeutung. Anschlie\\u00dfend werden weitere Eisenbahnstrecken im Lande errichtet: Pustertal (1871), Etschtal von Bozen bis Meran (1881), \\u00dcberetscher Bahn von Bozen nach Kaltern (1898), Vinschgau (1906). Ein erstes Aufbl\\u00fchen des Alpinismus und des Tourismus bahnt sich an. Vor allem ist es die Kurstadt Meran, die eine Bl\\u00fctezeit erlebt.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1870&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Der in Tirol aufgeflammte so genannte Kulturkampf, der seine Anf\\u00e4nge schon vor 1870 hat, dauert bis 1892. In den Auseinandersetzungen geht es darum, dass sich die konservativen Kr\\u00e4fte des Tiroler Landtages gegen die Gesetze zur Schulreform stellen, welche der Reichsrat in Wien erlassen hat. Die Kirche verliert die Landesschulaufsicht. Das Reichsvolksschulgesetz sieht eine interkonfessionelle Schule vor, und die klerikal-konservative Mehrheit im Tiroler Landtag weigert sich, die entsprechenden Durchf\\u00fchrungsgesetze zu erlassen. Es kommt zu Notverordnungen im Schulwesen. In gleicher Weise zeigt es sich, dass man zur Erhaltung der Glaubenseinheit in Tirol ein Landesgesetz erl\\u00e4sst, das die Gr\\u00fcndung protestantischer Kirchengemeinschaften verbietet. Weil es jedoch im Widerspruch zum Staatsgrundgesetz von 1867 steht, wird das Gesetz aufgehoben und Toleranz gew\\u00e4hrt.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1907&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;In der gesamten Monarchie wird das allgemeine m\\u00e4nnliche Wahlrecht f\\u00fcr den Reichsrat in Wien eingef\\u00fchrt. Neue Parteien sind entstanden. Auch in Tirol haben die Christlich-Sozialen die Christlich-Konservativen \\u00fcberfl\\u00fcgelt. Im Trentino sind die \\u201ePopolari\\u201c, unter deren Spitzenleuten sich Alcide Degasperi befindet, in der Mehrheit. Zu den Minderheiten indes geh\\u00f6ren die Tiroler Sozialdemokraten und die Trentiner Sozialisten, welch Letztere von Cesare Battisti angef\\u00fchrt werden.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1910&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Eine Volksz\\u00e4hlung findet in der ganzen Donaumonarchie statt. Tirol hat damals 947.000 Einwohner. Darunter gibt es 57 Prozent Deutschsprachige, etwas mehr als 40 Prozent Italiener und Ladiner, und der Rest sind andere.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1919&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Nach dem Ersten Weltkrieg werden im Friedensvertrag von Saint Germain die Teile Tirols s\\u00fcdlich des Brenners dem K\\u00f6nigreich Italien zugesprochen. Obwohl K\\u00f6nig Viktor Emanuel in seiner Thronrede am 1. Dezember 1919 versichert, dass die lokalen Institutionen und die Selbstverwaltung gewahrt werden, erh\\u00e4lt S\\u00fcdtirol keine autonomen Rechte.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1922&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;G\\u00e4nzlich vorbei ist es mit den Hoffnungen auf eine Autonomie f\\u00fcr die S\\u00fcdtiroler, als Benito Mussolini im Oktober 1922 die Macht ergreift. Von den Faschisten wird eine Politik der Italianisierung in Schule, Verwaltung, Toponomastik usw. gegen\\u00fcber der deutsch- und ladinischsprachigen Minderheit in S\\u00fcdtirol betrieben.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1927&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Italienisch ist seit 1925 die alleinige Amtssprache. Italienisch als Unterrichtssprache ist schon seit dem Schuljahr 1923\\\/24 eingef\\u00fchrt und nun wird auch der private Deutschunterricht strengstens verboten. 1926 werden die gew\\u00e4hlten B\\u00fcrgermeister durch italienische, staatliche Amtsb\\u00fcrgermeister, Podest\\u00e1, ersetzt. 1927 wird die Provinz Bozen errichtet. Damit verfolgt man die Vorantreibung der Italianisierung. Bei dieser Einteilung der Provinzen Bozen und Trient wird das S\\u00fcdtiroler Unterland s\\u00fcdlich von Leifers und Tramin zur Provinz Trient geschlagen.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1935&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Mit der Errichtung der Industriezone im S\\u00fcden von Bozen wird begonnen. Diese Ma\\u00dfnahme hat in erster Linie den Zweck der Italianisierung der Hauptstadt S\\u00fcdtirols. F\\u00fcr die gro\\u00dfen Industriebetriebe werden zahlreiche Angestellte gebraucht. Hierf\\u00fcr ziehen in den folgenden Jahren Tausende von italienischen Familien nach Bozen, f\\u00fcr die ganze Stadtteile erbaut werden.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1939&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Nach dem Anschluss \\u00d6sterreichs an das Dritte Reich 1938 versichert Hitler gegen\\u00fcber Mussolini, die Brennergrenze als unantastbar anzuerkennen. So kommt es im Juni 1939 in Berlin zu einem Umsiedlungsabkommen. Dieses sieht vor, dass sich die S\\u00fcdtiroler bis Jahresende entscheiden sollen, ob sie die deutsche Staatsb\\u00fcrgerschaft annehmen wollen mit der Verpflichtung auszuwandern, oder ob sie die italienische Staatsb\\u00fcrgerschaft behalten wollen, wobei im faschistischen Staat kein Schutz f\\u00fcr ihr Volkstum gegeben ist (Option). In S\\u00fcdtirol ist man \\u00fcber das Abkommen emp\\u00f6rt. Es folgen Monate der Zerrissenheit in der S\\u00fcdtiroler Bev\\u00f6lkerung angesichts des schrecklichen Dilemmas. Massive Propaganda wird betrieben. Eine Mehrheit von \\u201eOptanten\\u201c steht schlie\\u00dflich einer Minderheit von \\u201eDableibern\\u201c gegen\\u00fcber. Etwa 86 Prozent der S\\u00fcdtiroler entscheiden sich f\\u00fcr die Auswanderung. Diese beginnt zwar unverz\\u00fcglich, ger\\u00e4t aber wegen des inzwischen ausgebrochenen Zweiten Weltkrieges ins Stocken und kommt im Lauf der folgenden Jahre praktisch ganz zum Erliegen.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1943&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Nach dem Waffenstillstand Italiens mit den Alliierten sto\\u00dfen deutsche Truppen nach S\\u00fcden vor. Die Provinzen Bozen, Trient und Belluno werden von den Nationalsozialisten zur so genannten \\u201eOperationszone Alpenvorland\\u201c erkl\\u00e4rt mit dem Tiroler Gauleiter Franz Hofer als Oberstem Kommissar. \\u00dcber S\\u00fcdtirol bricht bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs ein besonders dunkles Kapitel der Geschichte herein: Besetzung durch die Nationalsozialisten, Drangsalierung der Dableiber, Sippenhaft f\\u00fcr Kriegsverweigerer, Judenverfolgungen, Durchgangslager in Bozen, Bombardierungen&amp;#8230;&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1946&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Die Alliierten best\\u00e4tigen auf der Pariser Friedenskonferenz die Brennergrenze. Die Westm\\u00e4chte erwirken jedoch den Abschluss eines Schutzvertrages f\\u00fcr das erneut dem Staat Italien zugesprochene S\\u00fcdtirol. Das Abkommen, welches als der \\u201ePariser Vertrag\\u201c bekannt ist, wird vom italienischen Ministerpr\\u00e4sidenten Alcide Degasperi und vom \\u00f6sterreichischen Au\\u00dfenminister Karl Gruber am 5. September 1946 unterzeichnet. Dieses Abkommen, das Teil des Friedensvertrags Italiens mit den Alliierten ist, stellt die Grundlage unserer Autonomie dar.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1948&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Am 31. Januar 1948 erh\\u00e4lt die Region Trentino-S\\u00fcdtirol von der verfassunggebenden Nationalversammlung Italiens das erste Autonomiestatut. Die beiden Provinzen Bozen und Trient haben aufgrund dieser Regelung einen gemeinsamen Regionalrat und eine Regionalregierung. Die S\\u00fcdtiroler sehen daher die Autonomie nicht entsprechend dem Pariser Vertrag verwirklicht, zumal die Italiener in der Region die Mehrheit haben. Die Autonomie h\\u00e4tte aber gem\\u00e4\\u00df dem Gruber-Degasperi-Abkommen eigentlich der deutsch- und ladinischsprachigen Minderheit in Italien gew\\u00e4hrt werden m\\u00fcssen.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1957&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Im Oktober erh\\u00e4lt der Bozner B\\u00fcrgermeister aus Rom die Mitteilung, dass in Bozen ein ganzer Stadtteil mit 5000 Wohnungen erbaut werden soll. Dies bedeutet eine F\\u00f6rderpolitik der Zuwanderung von Italienern. Die S\\u00fcdtiroler Volkspartei sieht keine politischen M\\u00f6glichkeiten in der Region aufgrund der deutschen Minderheit. So kommt es am 17. November zu einer Massenkundgebung auf Schloss Sigmundkron, bei der der junge Parteiobmann Silvius Magnago vor 35.000 versammelten S\\u00fcdtirolern das \\u201eLos von Trient\\u201c und damit eine eigene Autonomie f\\u00fcr S\\u00fcdtirol fordert.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1960&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Das S\\u00fcdtirolproblem wird im Herbst 1960 auf die Tagesordnung der 15. UNO-Vollversammlung gesetzt. Dies hat \\u00d6sterreich erwirkt, das Italien bezichtigt, den S\\u00fcdtirolern nicht eine Autonomie im Sinne des Pariser Vertrags zu gew\\u00e4hren. Die daraufhin erlassene UNO-Resolution, die im folgenden Jahr erneuert wird, fordert die beiden Staaten Italien und \\u00d6sterreich zu Verhandlungen auf, um zu einer L\\u00f6sung des Problems und zu einer angemessenen Durchf\\u00fchrung des Pariser Vertrags zu gelangen. Sollten sich die Differenzen nicht l\\u00f6sen lassen, k\\u00f6nnte auch der Internationale Gerichtshof angerufen werden.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1961&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Viele sind mit den politischen Umst\\u00e4nden in S\\u00fcdtirol unzufrieden. In gewissen Kreisen ist man bereit, mit Gewalt auf die Lage aufmerksam zu machen. Daher kommt es im Juni zu Sprengstoffanschl\\u00e4gen. In der Herz-Jesu-Nacht, der so genannten \\u201eFeuernacht\\u201c, werden nahezu vier Dutzend Hochspannungsmasten gesprengt. Man will die Industrie in Norditalien durch das Abschneiden der Stromzulieferung sch\\u00e4digen. Internationales Aufsehen ist damit erreicht. Es folgen von staatlicher Seite harte Ma\\u00dfnahmen und viele Verhaftungen. Herrscht bei den Anschl\\u00e4gen von 1961 noch die Absicht vor, Menschenleben zu schonen, so kommen bei sp\\u00e4teren Attentaten, hinter denen Extremisten aus dem Ausland stehen, Menschen ums Leben, vor allem Angeh\\u00f6rige der Ordnungskr\\u00e4fte.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1964&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Die Neunzehnerkommission, eingesetzt die S\\u00fcdtirolfrage zu studieren und der Regierung in Rom L\\u00f6sungsvorschl\\u00e4ge vorzulegen, schlie\\u00dft ihre Arbeit mit einem Bericht ab. Es braucht aber noch eine Reihe von Verhandlungen, bis im November 1969 ein \\u201ePaket\\u201c von 137 Ma\\u00dfnahmen zum besseren Schutz der S\\u00fcdtiroler zustande kommt.&lt;br \\\/&gt;\\nDie Di\\u00f6zese Bozen-Brixen: Im selben Jahr 1964 kommt es auf kirchlicher Ebene zu einer \\u00c4nderung der Di\\u00f6zesangrenzen. Der bisherige deutsche Anteil der Di\\u00f6zese Trient wird von derselben abgetrennt. Das gesamte Gebiet von S\\u00fcdtirol wird zur Di\\u00f6zese Bozen-Brixen erhoben, deren erster Bischof Joseph Gargitter ist.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1972&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Im November 1969 ist das \\u201ePaket\\u201c bei der au\\u00dferordentlichen Vollversammlung der S\\u00fcdtiroler Volkspartei in Meran samt Operationskalender angenommen worden. Am 20. Januar 1972 tritt das im Paket in Aussicht gestellte zweite Autonomiestatut in Kraft. Die Region Trentino-S\\u00fcdtirol wird beibehalten, doch erh\\u00e4lt die Provinz Bozen umfassende autonome Rechte. F\\u00fcr die Zust\\u00e4ndigkeiten des Landes m\\u00fcssen Durchf\\u00fchrungsbestimmungen erlassen werden. Diese erarbeitet eine Zw\\u00f6lferkommission, wenn es sich um Befugnisse der Region handelt und eine Sechserkommission, wenn es solche der Provinz sind.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1974&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Schon zu Beginn des Jahres erkl\\u00e4rt die r\\u00f6mische Regierung nach Erlass von vier wichtigen Durchf\\u00fchrungsbestimmungen das S\\u00fcdtirol-Paket als erf\\u00fcllt. Im Juni erfolgt dann die Abgabe der Streitbeilegungserkl\\u00e4rung bei der UNO. Damit ist der formelle Abschluss der S\\u00fcdtirol-Verhandlungen zwischen Italien und \\u00d6sterreich vollzogen. \\u00d6sterreichs Schutzmachtfunktion f\\u00fcr S\\u00fcdtirol bleibt weiterhin aufrecht.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1976&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;ul&gt;\\n&lt;li&gt;Von den in den Siebziegerjahren erlassenen wichtigen Durchf\\u00fchrungsbestimmungen sind besonders jene aus dem Jahr 1976 \\u00fcber den ethnischen Proporz und die Zweisprachigkeit von besonderer Bedeutung.&lt;\\\/li&gt;\\n&lt;\\\/ul&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;1992&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Schon zu Beginn des Jahres erkl\\u00e4rt die r\\u00f6mische Regierung nach Erlass von vier wichtigen Durchf\\u00fchrungsbestimmungen das S\\u00fcdtirol-Paket als erf\\u00fcllt. Im Juni erfolgt dann die Abgabe der Streitbeilegungserkl\\u00e4rung bei der UNO. Damit ist der formelle Abschluss der S\\u00fcdtirol-Verhandlungen zwischen Italien und \\u00d6sterreich vollzogen. \\u00d6sterreichs Schutzmachtfunktion f\\u00fcr S\\u00fcdtirol bleibt weiterhin aufrecht.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;},{&quot;year&quot;:&quot;2001&quot;,&quot;subtitle&quot;:&quot;&quot;,&quot;text&quot;:&quot;&lt;p&gt;Im Zuge der Verfassungs\\u00e4nderung kommt es zu einer Aufwertung der beiden Provinzen Bozen und Trient gegen\\u00fcber der Region. Dies ergibt sich aus einer neuen Gewichtung, so dass nicht mehr die Region aus zwei Provinzen besteht mit dem Hauptgewicht bei der Region, sondern dass die beiden autonomen Provinzen die Region bilden. Somit haben die Provinzen nun mehr Bedeutung. In die italienische Verfassung wird erstmals der Begriff \\u201eS\\u00fcdtirol\\u201c eingef\\u00fcgt. Auch kommt es zu einer Ausweitung der prim\\u00e4ren Gesetzgebungsbefugnis des Landes. F\\u00fcr die vom Landtag genehmigten Landesgesetze f\\u00e4llt der r\\u00f6mische Sichtvermerk weg. Die Volksz\\u00e4hlung im Jahr 2001 ergibt, dass S\\u00fcdtirol fast 461.000 Einwohner hat, wovon sich 69,15 % der deutschen, 26,47 % der italienischen und 4,37 % der ladinischen Sprachgruppe als zugeh\\u00f6rig erkl\\u00e4rt haben.&lt;\\\/p&gt;\\n&quot;}]\">\n            <h3>10 000 b.C.<\/h3>\n            <div><p><span style=\"font-weight: 400;\">Die letzte Eiszeit ist abgeklungen. Aus dieser Zeit lassen sich die \u00e4ltesten menschlichen Spuren im mittleren Alpenraum nachweisen. Das belegen zahlreiche Fundst\u00fccke an verschiedenen Rastpl\u00e4tzen nomadisierender Steinzeitj\u00e4ger (an mehreren Orten in unserem Lande).<\/span><\/p>\n<\/div>\n            <h3>5 000 b.C.<\/h3>\n            <div><p><span style=\"font-weight: 400;\">Aus dieser Zeit sind die \u00e4ltesten Spuren von Ackerbau und Viehzucht bekannt. Sie beweisen die Anf\u00e4nge der Sesshaftigkeit.<\/span><\/p>\n<\/div>\n            <h3>3 200 b.C.<\/h3>\n            <div><p><span style=\"font-weight: 400;\">Ungef\u00e4hr auf diese Zeit wird das Leben des \u201eMannes aus dem Eis\u201c (\u201e\u00d6tzi\u201c) datiert. Die Gletscherleiche ist im Sp\u00e4tsommer 1991 am Hauslabjoch (\u00d6tztaler Alpen) aufgefunden worden. Sie wird im Bozner Arch\u00e4ologiemuseum aufbewahrt.<\/span><\/p>\n<\/div>\n            <h3>500 b.C.<\/h3>\n            <div><p><span style=\"font-weight: 400;\">Keramik- und Bronzefunde zeigen die Ausweitung der so genannten Laugener Kultur an. Die Menschen dieser Kultur s\u00fcdlich und n\u00f6rdlich des Alpenhauptkammes werden von den R\u00f6mern als die R\u00e4ter bezeichnet.<\/span><\/p>\n<\/div>\n            <h3>15 n.C.<\/h3>\n            <div><p><span style=\"font-weight: 400;\">Drusus und Tiberius, die beiden Stiefs\u00f6hne des Kaisers Augustus, sto\u00dfen nach Norden vor. Drusus erobert Teile unseres Landes. Es kommt zur Errichtung der r\u00f6mischen Provinzen R\u00e4tien und Noricum.<\/span><\/p>\n<\/div>\n            <h3>51 n.C.<\/h3>\n            <div><p>Kaiser Claudius ist der Imperator des R\u00f6merreiches. Nach ihm ist die in dieser Zeit errichtete R\u00f6merstra\u00dfe, die Via Claudia Augusta, benannt. Sie verl\u00e4uft von Ostiglia am Po nach Norden durch das Etschtal \u00fcber den Reschen bis nach Augsburg, dem Hauptort der r\u00f6mischen Provinz R\u00e4tien. In unserem Land verzweigt sich diese R\u00f6merstra\u00dfe; eine Trasse f\u00fchrt durch das Eisack- und Pustertal ostw\u00e4rts.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>400 n.C.<\/h3>\n            <div><p>Vigilius ist Bischof von Trient. Er treibt die Christianisierung voran, die etwa im vierten Jahrhundert eingesetzt und den r\u00f6mischen G\u00f6tterglauben, aber auch andere Kulte (teils aus dem Osten, wie Mitras- und Isiskult) zu verdr\u00e4ngen begonnen hat.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>500 n.C.<\/h3>\n            <div><p>Nach dem Zusammenbruch des Westr\u00f6mischen Reiches ger\u00e4t unser Land in den Herrschaftsbereich der Ostgoten unter Theoderich. In der zweiten H\u00e4lfte des sechsten Jahrhunderts dringen im Zuge der V\u00f6lkerwanderung von S\u00fcden die Langobarden, von Westen die Franken, von Norden die Bajuwaren und von Osten die Slawen vor. Die einheimische Bev\u00f6lkerung geht entweder nach und nach in den eingedrungenen Germanenst\u00e4mmen auf oder kann sich in einigen T\u00e4lern mit ihrer r\u00e4toromanischen Sprache halten.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>788 n.C.<\/h3>\n            <div><p>Der gesamte Raum des sp\u00e4teren Landes Tirol geh\u00f6rt zum Herrschaftsbereich der Franken, nachdem Karl der Gro\u00dfe die Langobarden (774) unterworfen und den Sonderbestrebungen der Baiern (778) Einhalt geboten hat.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1 004<\/h3>\n            <div><p>In den Jahren 1004 und 1027 werden die Bisch\u00f6fe von Trient und Brixen von den Kaisern belehnt. Der Bischof von Trient erh\u00e4lt als Lehen Trient, die Grafschaft Bozen und den Vinschgau, der Bischof von Brixen das Eisacktal, das Pustertal und das Inntal. Sie werden zu F\u00fcrstbisch\u00f6fen mit weltlichem Territorium. Zur Aus\u00fcbung der weltlichen Grafengewalt, der Verwaltung und als V\u00f6gte werden die Grafen von Morit-Greifenstein, jene von Eppan, die Andechser und die Tiroler Grafen eingesetzt. Den Grafen von Tirol gelingt es nach und nach in beiden f\u00fcrstbisch\u00f6flichen Territorien die Oberhand zu bekommen.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1 253<\/h3>\n            <div><p>Graf Albert III. von Tirol stirbt ohne m\u00e4nnliche Erben. Sein Erbe wird unter seinen beiden Schwiegers\u00f6hnen geteilt. Dadurch erlangen die Grafen von G\u00f6rz Einfluss an Etsch, Eisack und im Pustertal.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1 295<\/h3>\n            <div><p>Graf Meinhard II. von Tirol-G\u00f6rz stirbt und hinterl\u00e4sst ein territorial einheitliches und ausgebautes Land Tirol. Ihm ist es gelungen, die Macht der Bisch\u00f6fe einzuschr\u00e4nken und Gebiete durch Kauf und Waffengewalt zu erwerben. Dieser unternehmungsfreudige Graf und kluge Taktiker wird gerne als der \u201eSch\u00f6pfer Tirols\u201c bezeichnet.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1 363<\/h3>\n            <div><p>Gr\u00e4fin Margaretha \u00fcbergibt nach dem Tod ihres einzigen Sohnes das Land Tirol mit Zustimmung der Landst\u00e4nde an Rudolf IV. von Habsburg, Herzog von \u00d6sterreich. Von nun an ist Tirol mit Habsburg verbunden.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1 511<\/h3>\n            <div><p>Kaiser Maximilian erl\u00e4sst f\u00fcr Tirol das Landlibell. Dieses ist die Grundlage f\u00fcr die dauerhafte milit\u00e4rische Sonderstellung Tirols. Es regelt die Landesverteidigung so, dass die Tiroler Landestruppen nur zur Verteidigung des eigenen Landes herangezogen werden. Daraus erw\u00e4chst die Tradition des Sch\u00fctzenwesens.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1 525<\/h3>\n            <div><p>Die in S\u00fcddeutschland aufgeflammten Bauernkriege erfassen auch Tirol. Zum Anf\u00fchrer der Tiroler Aufst\u00e4nde wird Michael Gaismair. In seiner \u201eLandesordnung\u201c strebt er einen auf den christlichen Glauben und den Nutzen der Allgemeinheit gest\u00fctzten, einheitlichen Staat Tirol an, in dem es keine Vorrechte f\u00fcr Adel und Geistlichkeit geben soll. Das ist f\u00fcr damalige Vorstellungen eine Utopie. Die Bauern st\u00fcrmen und pl\u00fcndern Kl\u00f6ster, Pfarrh\u00e4user und Burgen, werden schlie\u00dflich aber besiegt und bestraft. Gaismair flieht in die Schweiz und gelangt als S\u00f6ldnerf\u00fchrer in die Republik Venedig, wo er 1532 ermordet wird<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1 536<\/h3>\n            <div><p>Die T\u00e4uferbewegung findet in verschiedenen Orten Tirols Anh\u00e4nger. Nach ihrer Glaubens\u00fcberzeugung sollen Erwachsene die Taufe aus eigener Entscheidung heraus empfangen. Auch lehnen sie Obrigkeit, Kriegsdienst, Eidesleistung und Privateigentum ab. Sie werden verfolgt und viele von ihnen hingerichtet. So auch der bekannteste Tiroler T\u00e4ufer Jakob Huter aus St. Lorenzen im Pustertal. Ihn ereilt das Schicksal 1536 in Innsbruck. Seine Anh\u00e4nger m\u00fcssen mehrfach Gebiete verlassen. Zun\u00e4chst halten sie sich in M\u00e4hren auf, m\u00fcssen dann weiterziehen nach Siebenb\u00fcrgen und sp\u00e4ter nach S\u00fcdrussland. Im 19. Jahrhundert kommen sie nach Nordamerika, wo es heute noch in den USA und in Kanada Gemeinschaften der Huterischen Br\u00fcder gibt.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1545<\/h3>\n            <div><p>Im Zuge der katholischen Gegenreformation findet ein Konzil in Trient statt. Es wird 1545 einberufen und dauert mit Unterbrechungen bis 1563. F\u00fcr die katholische Kirche werden dabei wichtige Richtlinien festgelegt, die bis ins 20. Jahrhundert aufrecht bleiben. Trient erlebt in dieser Zeit unter F\u00fcrstbischof Christoph von Madruzzo eine wirtschaftliche, kulturelle und k\u00fcnstlerische Bl\u00fctezeit.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1635<\/h3>\n            <div><p>Die Landesf\u00fcrstin Claudia von Medici, Witwe Erzherzog Leopolds, verleiht den Bozner Messen ein Privileg. Die Messen werden mit einem eigenen Merkantilmagistrat ausgestattet. Das ist ein Sondergericht in Handels- und Wechselsachen. Der Merkantilmagistrat \u00fcberwacht die Messestatuten, die auch eine Wechselordnung nach dem vorbildlichen italienischen Wechselrecht beinhalten. Er erf\u00fcllt in Bozen, dem damals wichtigsten Warenumschlagplatz im deutsch-italienischen Handel, eine bedeutende Aufgabe. Die Landesf\u00fcrstin Claudia von Medici f\u00f6rdert au\u00dfer den Handel auch Kultur und K\u00fcnste.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1665<\/h3>\n            <div><p>Nach dem Aussterben der j\u00fcngeren Tiroler Linie der Habsburger (Erzherzog Ferdinand Karl stirbt 1662 und sein Bruder Sigismund Franz 1665) wird Tirol von Wien aus verwaltet. Kaiser Leopold I. nimmt noch im Herbst 1665 in Innsbruck die Erbhuldigung entgegen. Nach und nach verliert Tirol an Privilegien und Selbst\u00e4ndigkeit. Innsbruck ist nicht mehr Regierungssitz, und auch die Tiroler Landst\u00e4nde verlieren an Bedeutung.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1740<\/h3>\n            <div><p>Es beginnt die lange Regierungszeit der Herrscherin Maria Theresia. W\u00e4hrend der Herrschaftszeit Maria Theresias und ihres Sohnes Josef II. erfolgen grundlegende Reformen (z. B. bez\u00fcglich der Verwaltung und des Zollwesens). Die allgemeine Schulpflicht wird 1774 eingef\u00fchrt. Adelige Steuerprivilegien werden abgeschafft und die Steuern auf Grund und Boden neu aufgeteilt (Einf\u00fchrung des Maria Theresianischen Katasters). \u00dcberzogene Reformen unter Kaiser Josef II., wie die Aufhebung von Kl\u00f6stern und andere Eingriffe ins kirchliche und religi\u00f6se Leben, sto\u00dfen in Tirol auf heftigen Widerstand.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1796<\/h3>\n            <div><p>Truppen der franz\u00f6sischen Revolutionsarmeen unter dem General Napoleon Bonaparte dringen in Oberitalien vor, besiegen am 10. Mai 1796 die \u00d6sterreicher bei Lodi und wollen nach K\u00e4rnten und Tirol vorsto\u00dfen. In dieser gefahrvollen Lage soll die Tiroler Landesverteidigung aktiviert werden. Vertreter der Tiroler Landst\u00e4nde versammeln sich in Bozen zur Beratung. Dabei verlassen sich die Vertreter des Adels, des Klerus, der St\u00e4dte und der Landgerichte nicht nur auf die eigene Verteidigungskraft, sondern wollen auch die Hilfe Gottes erflehen. Auf Vorschlag des Abtes von Stams wird am 3. Juni in der Bozner Pfarrkirche ein feierlicher Gottesdienst abgehalten, bei dem man sich dem Herzen Jesu empfiehlt und gelobt, das Herz-Jesu-Fest j\u00e4hrlich feierlich zu begehen. Tats\u00e4chlich wird seither allj\u00e4hrlich am Herz-Jesu-Sonntag das B\u00fcndnis mit dem Heiligen Herzen Jesu erneuert sowie im ganzen Land die Herz-Jesu-Bundeshymne (\u201eAuf zum Schwur\u201c) gesungen.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1809<\/h3>\n            <div><p>Das ist das Jahr der Tiroler Freiheitsk\u00e4mpfe. Tirol ist seit 1805 zu dem mit Frankreich verb\u00fcndeten K\u00f6nigreich Bayern geschlagen. Verhasst sind die Einberufungen zum Milit\u00e4r, die Steuern und die Reformen, welche auch massiv ins religi\u00f6se Leben eingreifen. Im Zuge der Kriegserkl\u00e4rung an Frankreich seitens einer Koalition europ\u00e4ischer M\u00e4chte kommt es zum Aufstand der Tiroler, die unter der F\u00fchrung des Passeirer Gastwirtes und Viehh\u00e4ndlers Andreas Hofer um ihre Freiheit k\u00e4mpfen. Den Tiroler Sch\u00fctzen gelingt es \u2013 vor allem in den Bergiselschlachten \u2013 Bayern und Franzosen zu schlagen. Die Tiroler wollen den Friedensschluss zwischen Frankreich und \u00d6sterreich nicht wahr haben und setzen den Widerstand fort, unterliegen aber der \u00dcbermacht der Franzosen. Andreas Hofer wird gefangen genommen und in Mantua am 20. Februar 1810 erschossen. Von 1810 bis 1814 ist Tirol aufgeteilt zwischen den K\u00f6nigreichen Bayern und Italien, die beide dem gro\u00dfen napoleonischen Reich angeh\u00f6ren.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1814<\/h3>\n            <div><p>Nach der napoleonischen \u00c4ra geh\u00f6rt Tirol wieder dem Habsburgerreich an. Die Hoffnungen auf die Wiedererlangung der alten Tiroler Freiheiten erl\u00f6schen jedoch sofort wieder, nachdem sich zeigt, dass im so genannten Zeitalter der Restauration unter dem Staatskanzler Metternich eine zentralistische, restriktive und b\u00fcrokratische Herrschaft gef\u00fchrt wird.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1848<\/h3>\n            <div><p>Eine in Frankreich aufgeflammte Revolution erfasst verschiedene L\u00e4nder Europas. Der \u00f6sterreichische Kaiser Ferdinand muss abdanken. Auf ihn folgt der junge Kaiser Franz Josef, der bis in den Ersten Weltkrieg hinein das gro\u00dfe Habsburgerreich zusammenzuhalten sucht. Gleichzeitig treten in Welschtirol die ersten separatistischen Tendenzen auf. Sie kommen aus den Kreisen des liberalen B\u00fcrgertums.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1864<\/h3>\n            <div><p>Die erste ladinische Grammatik, verfasst vom Priester Josef Anton Vian, wird publiziert. Schon aus dem Jahr 1833 gibt es ein Manuskript f\u00fcr eine einheitliche ladinische Grammatik. Dieser Versuch stammt vom Priester Micur\u00e1 de R\u00fc (Nikolaus Bacher). Nach ihm ist das ladinische Kulturinstitut in St. Martin im Gadertal benannt.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1866<\/h3>\n            <div><p>In der Folge des Krieges \u00d6sterreichs gegen Preu\u00dfen, zu dem parallel der dritte italienische Befreiungskrieg zur Einigung Italiens gef\u00fchrt wird, verliert \u00d6sterreich Venetien, nachdem die Lombardei schon 1859 zum K\u00f6nigreich Piemont-Sardinien gekommen ist. Daraus ergibt sich Tirols Lage an den s\u00fcdlichen Grenzen der Monarchie, in deren Inneren die verschiedenen nationalen Bestrebungen immer mehr zunehmen.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1867<\/h3>\n            <div><p>Mit dem Bau der Eisenbahnlinie \u00fcber den Brenner erh\u00e4lt das gesamte Tirol Anschluss an das europ\u00e4ische Eisenbahnnetz. Die Brennerbahn ist f\u00fcr Tirol als wichtiges Durchzugsland von gro\u00dfer Bedeutung. Anschlie\u00dfend werden weitere Eisenbahnstrecken im Lande errichtet: Pustertal (1871), Etschtal von Bozen bis Meran (1881), \u00dcberetscher Bahn von Bozen nach Kaltern (1898), Vinschgau (1906). Ein erstes Aufbl\u00fchen des Alpinismus und des Tourismus bahnt sich an. Vor allem ist es die Kurstadt Meran, die eine Bl\u00fctezeit erlebt.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1870<\/h3>\n            <div><p>Der in Tirol aufgeflammte so genannte Kulturkampf, der seine Anf\u00e4nge schon vor 1870 hat, dauert bis 1892. In den Auseinandersetzungen geht es darum, dass sich die konservativen Kr\u00e4fte des Tiroler Landtages gegen die Gesetze zur Schulreform stellen, welche der Reichsrat in Wien erlassen hat. Die Kirche verliert die Landesschulaufsicht. Das Reichsvolksschulgesetz sieht eine interkonfessionelle Schule vor, und die klerikal-konservative Mehrheit im Tiroler Landtag weigert sich, die entsprechenden Durchf\u00fchrungsgesetze zu erlassen. Es kommt zu Notverordnungen im Schulwesen. In gleicher Weise zeigt es sich, dass man zur Erhaltung der Glaubenseinheit in Tirol ein Landesgesetz erl\u00e4sst, das die Gr\u00fcndung protestantischer Kirchengemeinschaften verbietet. Weil es jedoch im Widerspruch zum Staatsgrundgesetz von 1867 steht, wird das Gesetz aufgehoben und Toleranz gew\u00e4hrt.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1907<\/h3>\n            <div><p>In der gesamten Monarchie wird das allgemeine m\u00e4nnliche Wahlrecht f\u00fcr den Reichsrat in Wien eingef\u00fchrt. Neue Parteien sind entstanden. Auch in Tirol haben die Christlich-Sozialen die Christlich-Konservativen \u00fcberfl\u00fcgelt. Im Trentino sind die \u201ePopolari\u201c, unter deren Spitzenleuten sich Alcide Degasperi befindet, in der Mehrheit. Zu den Minderheiten indes geh\u00f6ren die Tiroler Sozialdemokraten und die Trentiner Sozialisten, welch Letztere von Cesare Battisti angef\u00fchrt werden.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1910<\/h3>\n            <div><p>Eine Volksz\u00e4hlung findet in der ganzen Donaumonarchie statt. Tirol hat damals 947.000 Einwohner. Darunter gibt es 57 Prozent Deutschsprachige, etwas mehr als 40 Prozent Italiener und Ladiner, und der Rest sind andere.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1919<\/h3>\n            <div><p>Nach dem Ersten Weltkrieg werden im Friedensvertrag von Saint Germain die Teile Tirols s\u00fcdlich des Brenners dem K\u00f6nigreich Italien zugesprochen. Obwohl K\u00f6nig Viktor Emanuel in seiner Thronrede am 1. Dezember 1919 versichert, dass die lokalen Institutionen und die Selbstverwaltung gewahrt werden, erh\u00e4lt S\u00fcdtirol keine autonomen Rechte.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1922<\/h3>\n            <div><p>G\u00e4nzlich vorbei ist es mit den Hoffnungen auf eine Autonomie f\u00fcr die S\u00fcdtiroler, als Benito Mussolini im Oktober 1922 die Macht ergreift. Von den Faschisten wird eine Politik der Italianisierung in Schule, Verwaltung, Toponomastik usw. gegen\u00fcber der deutsch- und ladinischsprachigen Minderheit in S\u00fcdtirol betrieben.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1927<\/h3>\n            <div><p>Italienisch ist seit 1925 die alleinige Amtssprache. Italienisch als Unterrichtssprache ist schon seit dem Schuljahr 1923\/24 eingef\u00fchrt und nun wird auch der private Deutschunterricht strengstens verboten. 1926 werden die gew\u00e4hlten B\u00fcrgermeister durch italienische, staatliche Amtsb\u00fcrgermeister, Podest\u00e1, ersetzt. 1927 wird die Provinz Bozen errichtet. Damit verfolgt man die Vorantreibung der Italianisierung. Bei dieser Einteilung der Provinzen Bozen und Trient wird das S\u00fcdtiroler Unterland s\u00fcdlich von Leifers und Tramin zur Provinz Trient geschlagen.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1935<\/h3>\n            <div><p>Mit der Errichtung der Industriezone im S\u00fcden von Bozen wird begonnen. Diese Ma\u00dfnahme hat in erster Linie den Zweck der Italianisierung der Hauptstadt S\u00fcdtirols. F\u00fcr die gro\u00dfen Industriebetriebe werden zahlreiche Angestellte gebraucht. Hierf\u00fcr ziehen in den folgenden Jahren Tausende von italienischen Familien nach Bozen, f\u00fcr die ganze Stadtteile erbaut werden.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1939<\/h3>\n            <div><p>Nach dem Anschluss \u00d6sterreichs an das Dritte Reich 1938 versichert Hitler gegen\u00fcber Mussolini, die Brennergrenze als unantastbar anzuerkennen. So kommt es im Juni 1939 in Berlin zu einem Umsiedlungsabkommen. Dieses sieht vor, dass sich die S\u00fcdtiroler bis Jahresende entscheiden sollen, ob sie die deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft annehmen wollen mit der Verpflichtung auszuwandern, oder ob sie die italienische Staatsb\u00fcrgerschaft behalten wollen, wobei im faschistischen Staat kein Schutz f\u00fcr ihr Volkstum gegeben ist (Option). In S\u00fcdtirol ist man \u00fcber das Abkommen emp\u00f6rt. Es folgen Monate der Zerrissenheit in der S\u00fcdtiroler Bev\u00f6lkerung angesichts des schrecklichen Dilemmas. Massive Propaganda wird betrieben. Eine Mehrheit von \u201eOptanten\u201c steht schlie\u00dflich einer Minderheit von \u201eDableibern\u201c gegen\u00fcber. Etwa 86 Prozent der S\u00fcdtiroler entscheiden sich f\u00fcr die Auswanderung. Diese beginnt zwar unverz\u00fcglich, ger\u00e4t aber wegen des inzwischen ausgebrochenen Zweiten Weltkrieges ins Stocken und kommt im Lauf der folgenden Jahre praktisch ganz zum Erliegen.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1943<\/h3>\n            <div><p>Nach dem Waffenstillstand Italiens mit den Alliierten sto\u00dfen deutsche Truppen nach S\u00fcden vor. Die Provinzen Bozen, Trient und Belluno werden von den Nationalsozialisten zur so genannten \u201eOperationszone Alpenvorland\u201c erkl\u00e4rt mit dem Tiroler Gauleiter Franz Hofer als Oberstem Kommissar. \u00dcber S\u00fcdtirol bricht bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs ein besonders dunkles Kapitel der Geschichte herein: Besetzung durch die Nationalsozialisten, Drangsalierung der Dableiber, Sippenhaft f\u00fcr Kriegsverweigerer, Judenverfolgungen, Durchgangslager in Bozen, Bombardierungen&#8230;<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1946<\/h3>\n            <div><p>Die Alliierten best\u00e4tigen auf der Pariser Friedenskonferenz die Brennergrenze. Die Westm\u00e4chte erwirken jedoch den Abschluss eines Schutzvertrages f\u00fcr das erneut dem Staat Italien zugesprochene S\u00fcdtirol. Das Abkommen, welches als der \u201ePariser Vertrag\u201c bekannt ist, wird vom italienischen Ministerpr\u00e4sidenten Alcide Degasperi und vom \u00f6sterreichischen Au\u00dfenminister Karl Gruber am 5. September 1946 unterzeichnet. Dieses Abkommen, das Teil des Friedensvertrags Italiens mit den Alliierten ist, stellt die Grundlage unserer Autonomie dar.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1948<\/h3>\n            <div><p>Am 31. Januar 1948 erh\u00e4lt die Region Trentino-S\u00fcdtirol von der verfassunggebenden Nationalversammlung Italiens das erste Autonomiestatut. Die beiden Provinzen Bozen und Trient haben aufgrund dieser Regelung einen gemeinsamen Regionalrat und eine Regionalregierung. Die S\u00fcdtiroler sehen daher die Autonomie nicht entsprechend dem Pariser Vertrag verwirklicht, zumal die Italiener in der Region die Mehrheit haben. Die Autonomie h\u00e4tte aber gem\u00e4\u00df dem Gruber-Degasperi-Abkommen eigentlich der deutsch- und ladinischsprachigen Minderheit in Italien gew\u00e4hrt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1957<\/h3>\n            <div><p>Im Oktober erh\u00e4lt der Bozner B\u00fcrgermeister aus Rom die Mitteilung, dass in Bozen ein ganzer Stadtteil mit 5000 Wohnungen erbaut werden soll. Dies bedeutet eine F\u00f6rderpolitik der Zuwanderung von Italienern. Die S\u00fcdtiroler Volkspartei sieht keine politischen M\u00f6glichkeiten in der Region aufgrund der deutschen Minderheit. So kommt es am 17. November zu einer Massenkundgebung auf Schloss Sigmundkron, bei der der junge Parteiobmann Silvius Magnago vor 35.000 versammelten S\u00fcdtirolern das \u201eLos von Trient\u201c und damit eine eigene Autonomie f\u00fcr S\u00fcdtirol fordert.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1960<\/h3>\n            <div><p>Das S\u00fcdtirolproblem wird im Herbst 1960 auf die Tagesordnung der 15. UNO-Vollversammlung gesetzt. Dies hat \u00d6sterreich erwirkt, das Italien bezichtigt, den S\u00fcdtirolern nicht eine Autonomie im Sinne des Pariser Vertrags zu gew\u00e4hren. Die daraufhin erlassene UNO-Resolution, die im folgenden Jahr erneuert wird, fordert die beiden Staaten Italien und \u00d6sterreich zu Verhandlungen auf, um zu einer L\u00f6sung des Problems und zu einer angemessenen Durchf\u00fchrung des Pariser Vertrags zu gelangen. Sollten sich die Differenzen nicht l\u00f6sen lassen, k\u00f6nnte auch der Internationale Gerichtshof angerufen werden.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1961<\/h3>\n            <div><p>Viele sind mit den politischen Umst\u00e4nden in S\u00fcdtirol unzufrieden. In gewissen Kreisen ist man bereit, mit Gewalt auf die Lage aufmerksam zu machen. Daher kommt es im Juni zu Sprengstoffanschl\u00e4gen. In der Herz-Jesu-Nacht, der so genannten \u201eFeuernacht\u201c, werden nahezu vier Dutzend Hochspannungsmasten gesprengt. Man will die Industrie in Norditalien durch das Abschneiden der Stromzulieferung sch\u00e4digen. Internationales Aufsehen ist damit erreicht. Es folgen von staatlicher Seite harte Ma\u00dfnahmen und viele Verhaftungen. Herrscht bei den Anschl\u00e4gen von 1961 noch die Absicht vor, Menschenleben zu schonen, so kommen bei sp\u00e4teren Attentaten, hinter denen Extremisten aus dem Ausland stehen, Menschen ums Leben, vor allem Angeh\u00f6rige der Ordnungskr\u00e4fte.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1964<\/h3>\n            <div><p>Die Neunzehnerkommission, eingesetzt die S\u00fcdtirolfrage zu studieren und der Regierung in Rom L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge vorzulegen, schlie\u00dft ihre Arbeit mit einem Bericht ab. Es braucht aber noch eine Reihe von Verhandlungen, bis im November 1969 ein \u201ePaket\u201c von 137 Ma\u00dfnahmen zum besseren Schutz der S\u00fcdtiroler zustande kommt.<br \/>\nDie Di\u00f6zese Bozen-Brixen: Im selben Jahr 1964 kommt es auf kirchlicher Ebene zu einer \u00c4nderung der Di\u00f6zesangrenzen. Der bisherige deutsche Anteil der Di\u00f6zese Trient wird von derselben abgetrennt. Das gesamte Gebiet von S\u00fcdtirol wird zur Di\u00f6zese Bozen-Brixen erhoben, deren erster Bischof Joseph Gargitter ist.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1972<\/h3>\n            <div><p>Im November 1969 ist das \u201ePaket\u201c bei der au\u00dferordentlichen Vollversammlung der S\u00fcdtiroler Volkspartei in Meran samt Operationskalender angenommen worden. Am 20. Januar 1972 tritt das im Paket in Aussicht gestellte zweite Autonomiestatut in Kraft. Die Region Trentino-S\u00fcdtirol wird beibehalten, doch erh\u00e4lt die Provinz Bozen umfassende autonome Rechte. F\u00fcr die Zust\u00e4ndigkeiten des Landes m\u00fcssen Durchf\u00fchrungsbestimmungen erlassen werden. Diese erarbeitet eine Zw\u00f6lferkommission, wenn es sich um Befugnisse der Region handelt und eine Sechserkommission, wenn es solche der Provinz sind.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1974<\/h3>\n            <div><p>Schon zu Beginn des Jahres erkl\u00e4rt die r\u00f6mische Regierung nach Erlass von vier wichtigen Durchf\u00fchrungsbestimmungen das S\u00fcdtirol-Paket als erf\u00fcllt. Im Juni erfolgt dann die Abgabe der Streitbeilegungserkl\u00e4rung bei der UNO. Damit ist der formelle Abschluss der S\u00fcdtirol-Verhandlungen zwischen Italien und \u00d6sterreich vollzogen. \u00d6sterreichs Schutzmachtfunktion f\u00fcr S\u00fcdtirol bleibt weiterhin aufrecht.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>1976<\/h3>\n            <div><ul>\n<li>Von den in den Siebziegerjahren erlassenen wichtigen Durchf\u00fchrungsbestimmungen sind besonders jene aus dem Jahr 1976 \u00fcber den ethnischen Proporz und die Zweisprachigkeit von besonderer Bedeutung.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n            <h3>1992<\/h3>\n            <div><p>Schon zu Beginn des Jahres erkl\u00e4rt die r\u00f6mische Regierung nach Erlass von vier wichtigen Durchf\u00fchrungsbestimmungen das S\u00fcdtirol-Paket als erf\u00fcllt. Im Juni erfolgt dann die Abgabe der Streitbeilegungserkl\u00e4rung bei der UNO. Damit ist der formelle Abschluss der S\u00fcdtirol-Verhandlungen zwischen Italien und \u00d6sterreich vollzogen. \u00d6sterreichs Schutzmachtfunktion f\u00fcr S\u00fcdtirol bleibt weiterhin aufrecht.<\/p>\n<\/div>\n            <h3>2001<\/h3>\n            <div><p>Im Zuge der Verfassungs\u00e4nderung kommt es zu einer Aufwertung der beiden Provinzen Bozen und Trient gegen\u00fcber der Region. Dies ergibt sich aus einer neuen Gewichtung, so dass nicht mehr die Region aus zwei Provinzen besteht mit dem Hauptgewicht bei der Region, sondern dass die beiden autonomen Provinzen die Region bilden. Somit haben die Provinzen nun mehr Bedeutung. In die italienische Verfassung wird erstmals der Begriff \u201eS\u00fcdtirol\u201c eingef\u00fcgt. Auch kommt es zu einer Ausweitung der prim\u00e4ren Gesetzgebungsbefugnis des Landes. F\u00fcr die vom Landtag genehmigten Landesgesetze f\u00e4llt der r\u00f6mische Sichtvermerk weg. Die Volksz\u00e4hlung im Jahr 2001 ergibt, dass S\u00fcdtirol fast 461.000 Einwohner hat, wovon sich 69,15 % der deutschen, 26,47 % der italienischen und 4,37 % der ladinischen Sprachgruppe als zugeh\u00f6rig erkl\u00e4rt haben.<\/p>\n<\/div>\n          <\/history-scroll>\n  <\/div>\n<\/section>\n\n\n<section class=\"np-loop np-block \">\n  <div class=\"np-loop__inner np-block__inner\">\n        <div class=\"np-loop__posts np-loop-posts  compact-articles--default\">\n                  \n      <article class=\"article-card\">\n  <div class=\"article-card__inner\">\n    <div class=\"article-card__thumbnail\">\n      <a href=\"https:\/\/www.nova-bz.org\/de\/suedtirol-vor-1918\/\" aria-label=\"S\u00fcdtirol vor 1918\">\n        <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"470\" height=\"400\" src=\"https:\/\/www.nova-bz.org\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/storia_-prima-1918-470x400.png\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail\" alt=\"S\u00fcdtirol vor 1918\" \/>\n      <\/a>\n    <\/div>\n    <div class=\"article-card__favorite\">\n      <div  x-data=\"alpineFavorite('0', '1179', false, '0722e8b4f9')\"  class=\"favorite-wrapper relative\">\n  <button\n    :aria-label=\"isFavorite ? 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