Mehrwegprodukte

von George-Ciprian

Die Umweltverschmutzung durch Plastikmüll ist ein Problem. Der Gebrauch von Mehrwegprodukten wäre eine Lösung, um die Umwelt zu entlasten.

Das Problem der globalen Umweltverschmutzung steht auf der Tagesordnung. Die Verschmutzung wird nicht nur durch die Industrie oder Transportmittel verursacht, sondern auch durch Kunststoffe. Um eine Vorstellung davon zu vermitteln, wie lange es dauert, bis sich Kunststoff zersetzt, gibt „Nonsprecare.it“ an, dass es mehr als vier Jahrhunderte dauert bis sich Kunststoff zersetzt, nämlich ungefähr 450 Jahre.

Nach Angaben des europäischen statistischen Instituts Eurostat produzierte 2016 in Italien eine Person ungefähr 209,5 kg Kunststoff. Leider landet ein Großteil dieses Kunststoffs im Meer und zerfällt im Laufe der Zeit in winzige Stücke. Nach dem Zerfall werden Mikroplastikteile, die kleiner sind als 6 Millimeter, häufig von Fischen gefressen. Fische werden oft gefangen und in Supermärkten verkauft und von Menschen verzehrt.

Um diesem Phänomen entgegenzuwirken, fordern die Landtagsabgeordneten Brigitte Foppa, Hanspeter Staffler und Riccardo Dello Sbarba der Grünen in ihrem Beschlussantrag, dass Mehrwegprodukte auch in Südtirol stärker gefördert werden. Für diejenigen, die nicht wissen, was Mehrwegprodukte sind, werde ich es erklären. Es ist eine Initiative zur Wiederverwendung von Verpackungen und Behältern für Getränke und Lebensmittel. Diese Wiederverwendung wird für PET-Flaschen, also Flaschen aus 100% recycelbarem Kunststoff, und Glasflaschen angewendet. Jedes Mal, wenn man eine Flasche im Geschäft kauft, bezahlt man ein Pfand. Wenn man die leere Flasche nicht wegwirft, sondern zurück in den Laden bringt, erhält man einen Teil dessen, was man bezahlt hat, wieder zurück.

Warum sollte Mehrwegprodukte gefördert werden? Erstens ist es eine viel umweltfreundlichere Alternative. Zweitens werden weniger Ressourcen für die Herstellung von neuen Flaschen verschwendet. Das größte Problem ist Plastik, weil sich in den letzten Jahren große Plastikinseln im Ozean gebildet haben. Laut der britischen Zeitung „The Independent“ sind diese Inseln ungefähr 700.000 km lang. Das Mehrwegprodukt könnte dieses Phänomen und die Ausbreitung von Kunststoff im Meer bekämpfen.

Die Vorschläge der Abgeordneten

Schließlich schlugen die Abgeordneten der Grünen verschiedene Initiativen vor. Zum Beispiel: eine Sensibilisierungskampagne, die Einrichtung eines Spezialfonds zur Unterstützung wieder verwendbarer Verpackungen und Produkte, die Einführung eines einheitlichen Systems wieder verwendbarer Verpackungen und andere verschiedene Initiativen.